Recap: Drupal Camp 2017 in Frankfurt

09.05.2017 Manuela Meier

Das diesjährige Drupal Camp in Frankfurt fand vom 22. bis zum 23. April im Bockenheimer Campus der Universität Frankfurt statt. Doch einige von uns hat es schon sehr viel früher beschäftigt. Meine Kollegen Jan und Kerstin waren mit mir zusammen Teil des Drupal Camp-Organisationsteams und gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Drupal User Group Rhein-Main, der Unterstützung des Drupal e. V. und anderen Community-Mitgliedern haben wir unser Bestes gegeben, um dieses Wochenende zu einem großartigen Erlebnis für alle Beteiligten zu machen.

Deshalb haben wir schon im letzten Jahr mit den ersten Vorbereitungen begonnen, uns einen groben Ablaufplan überlegt und erste Ideen gesponnen. Anfang dieses Jahres lief die Planung dann auf Hochtouren und die letzten Wochen vor dem Camp haben uns noch einmal einiges abverlangt: Unsere Team Messaging-Plattform Slack blinkte dauerhaft und in unseren Köpfen spukten Sponsoren, Sessions und To-dos. Aber: Es hat sich gelohnt! Am Ende hatten wir alle wichtigen Vorkehrungen getroffen und konnten uns immer noch leiden ;).

Für viele begann das Drupal Camp schon am Freitag:

Als Organisatoren hatten wir nachmittags die Räumlichkeiten der Universität für die zwei folgenden Camp-Tage vorbereitet. Einige Drupal-Begeisterte nahmen an den zusätzlich angebotenen Sprints an diesem Tag teil und viele starteten abends beim Come Together in einem Irish Pub in das Camp-Wochenende. Es war toll, so viele bekannte Gesichter wiederzusehen, und wir haben uns ganz besonders darüber gefreut, dass ein Großteil der Teilnehmer sich uns bereits am Freitag angeschlossen hat. Den Samstag haben wir mit einer kurzen Willkommenssession eingeläutet. Anschließend hörten wir die Keynote „Why you will be contributing to Drupal“ von Antje Lorch, die uns erklärte, warum wir alle einen Teil zur Drupal-Entwicklung beitragen können und wie wichtig es ist, nicht nur die Vorteile der Open-Source-Software zu nutzen, sondern auch etwas zurückzugeben. Dabei liefern nicht nur Entwickler und Coder wertvolles Feedback, sondern auch Personen, die Übersetzungen, Dokumentationen, kleinere Reviews, Testdurchläufe oder Ähnliches beisteuern können.

Danach starteten die regulären Sessions, bei denen für jeden interessante Themenaspekte dabei waren. Wir waren wirklich froh darüber, wie viele Einreichungen wir für die verschiedenen Sessions erhalten haben und möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei jedem bedanken, der an diesem Wochenende als Speaker aufgetreten ist und seine Erfahrungen mit uns geteilt hat! Weil mich die Begrüßung von Neuankömmlingen am Anmeldeschalter, regelmäßige Rundläufe in den Session-Räumen, die Sorge um das leibliche Wohl der Teilnehmer und das Beantworten von zwischendurch aufkommenden Fragen ziemlich auf Trab gehalten haben, konnte ich zwar nicht besonders viele Sessions besuchen, aber das positive Feedback hat mich dafür umso mehr gefreut.

Eine Session, die ich natürlich nicht verpassen durfte, war der Vortrag „Get the most out of display modes“ von unserem Cocomori Jose Luis Bellido. Es war seine erste Session, die er auf Englisch gehalten hat, und er hat seine Sache wirklich gut gemacht! Der Abend des ersten Drupal Camp-Tages endete mit einem Get-together im Restaurant Depot 1899. Von dort aus ging es weiter in den mittlerweile altbekannten „Clubkeller“ – was langsam zur Tradition zu werden scheint.

 

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Auch der nächste Sonntag war wieder vollgepackt mit interessanten Sessions und vielen spannenden Gesprächen mit den anderen Community-Mitgliedern. Dieses Mal schaffte ich es, an der Session „Women in Tech/Drupal“ von Ashish Jain teilzunehmen, an der ich natürlich ein ganz persönliches Interesse hatte. Ashish hat uns über die Möglichkeiten informiert, die Frauen in seiner Firma in Indien geboten werden und es ist ziemlich beeindruckend, was sie dort schon erreicht haben.

Mehr Frauen für den Tech-Bereich zu begeistern

Mehr Frauen für den Tech-Bereich zu begeistern und dafür zu sorgen, dass sie sich wohlfühlen, ist definitiv ein wichtiges Thema. Deshalb habe ich mich wirklich über diese Session gefreut. Manche unserer Kollegen haben zum ersten Mal an einem Drupal Camp teilgenommen. Darunter waren ein paar echte Drupal-Neulinge. Andere hatten bereits schon vorher ein solides Grundwissen. Worüber ich besonders glücklich bin, ist, dass alle Camp-Neuzugänge das Event und die Atmosphäre so positiv bewerteten. Jeder hat Sessions gefunden, die seinem individuellen Wissensstand gerecht wurden, und jeder hat seinen Aufenthalt genossen.

Ich denke, das zeigt besonders gut, wie offen die Community ist.

Ich denke, das zeigt besonders gut, wie offen die Community ist. Und wirklich jeder, der sich ein wenig für Drupal interessiert, sollte die Gelegenheit nutzen, einmal ein Camp oder lokales Meetup zu besuchen. Schlussendlich möchte ich mich noch einmal bei all denjenigen bedanken, die das Event überhaupt erst möglich gemacht haben, also bei allen Mitgliedern des Organisationsteams, allen Helfern und Mitgliedern des Drupal e. V., bei der Community, den Speakern und den Sponsoren. An dieser Stelle möchte ich auch der Cocomore AG danken, die das Camp nicht nur als Silver Sponsor unterstützt, sondern uns auch für die Organisation die nötige Zeit zugestanden hat. Last but not least bedanke ich mich natürlich auch bei allen Teilnehmern. Ohne euch wäre das Wochenende nicht halb so gelungen. Und wer weiß? Vielleicht sieht man ja den einen oder anderen auf einem der folgenden Events: den Drupal Business and Community Days in Heidelberg (16. – 17.07.2017), dem Drupal Summer in Barcelona (29.06. – 02.07.2017) oder dem Drupal Camp in Schwerin (21. – 22.10.2017).

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