Cocomore Job-Check: Was macht eigentlich eine Web-Producerin?

19.07.2016 Kimberly Deninger
jobcheck

Lust auf noch mehr Agentur-Insights? Im zweiten Teil unseres Cocomore Job-Checks haben wir mit Web-Producerin Kerstin Polte darüber gesprochen, was ihre Arbeit bei Cocomore ausmacht und welchen Herausforderungen sie täglich begegnet.

 

Kimberly: Kerstin, wie lange arbeitest du schon bei Cocomore?

Kerstin: Ich habe im Februar 2011 im Producing angefangen und zähle damit inzwischen zum eingefleischten Kern des Teams.

 

Was sind deine Aufgaben als Web-Producerin und an welchen Projekten wirkst du aktuell mit?

Im Grunde sind wir im Producing die Schnittstelle zwischen Grafik und Technik. Ich bereite zum Beispiel Inhalte auf und pflege sie in verschiedene Content-Management-Systeme ein. Aber auch Bildrecherche und Bildbearbeitung sowie das Programmieren von Newslettern zählen zu meinen Aufgaben. Momentan bin ich hauptsächlich mit einem E-Learning-Portal für Mediziner beschäftigt und pflege im Zuge eines Website-Relaunches jede Menge Content ein.

 

Welche Herausfor
derungen begegnen dir bei deiner Arbeit?

Sobald neue Projekte anstehen, bedeutet das häufig, dass wir uns erst einmal in neue Technologien und Programme einarbeiten. Das ist ein Punkt, den ich an meiner Arbeit richtig klasse finde. Im Grunde ist es ein ständiges Lernen. Am Anfang hat man hin und wieder ein großes Fragezeichen in den Augen, aber wenn man sich dann reingefuchst hat, macht es jedes Mal wieder Spaß.

 

Welche Voraussetzungen muss ein Web-Producer mitbringen?

Auf jeden Fall sollte man internetaffin sein und Kenntnisse in HTML und CSS haben. Soweit die Hard Skills. Generell ist es wichtig, an neuen Entwicklungen interessiert zu sein und mitzudenken, statt bloß abzuarbeiten, denn als Producer steckt man in allen Abteilungen ein bisschen mit drin. Da schadet ein gewisser Blick für das große Ganze nicht.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Arbeitstag beginnt immer gleich: Bei einer Schale Müsli lese ich meine Mails und verschaffe mir einen Überblick, was alles ansteht, um dann zu priorisieren. Das war’s dann aber auch schon mit den Ritualen, denn in der Tat ist jeder Tag anders und mit verschiedensten Projekten gefüllt.

 

Was ist der schlimmste Moment für einen Web-Producer und was sind deine persönlichen Highlights?

Es macht mich manchmal verrückt, wenn ich etwas Banales tue und plötzlich nichts mehr funktioniert. Wenn der Newsletter im E-Mail-Client zerschossen oder das gesamte CMS auf einmal down ist. Dann beginnt die Fehlersuche – und die kann ab und an richtig Geduld erfordern. Aber zum Glück gibt es für alles eine Lösung. Und das Highlight ist für mich ganz klar mein Team!