Marktforschung in Corona-Zeiten

Ohne Insights keine gute Customer Experience. Wie man diese auch ohne klassische Methoden generiert, verraten unsere Experience Strategists Nicole Reinhold und Sandra Dernbach in W&V.

Wenn Interviews oder Fokusgruppen von Angesicht zu Angesicht nicht möglich sind – oder vielleicht organisatorisch zu aufwendig –, muss das für qualitative Marktforschung längst kein Showstopper mehr sein. Diverse Messenger bieten Wege der schnellen interaktiven und dokumentierbaren Kommunikation mit Zielgruppen sowie Einzelpersonen. Und auch die Ebene der Glaubwürdigkeit und Erkenntnisqualität muss nicht vernachlässigt werden, da über „Self-Reporting“-Formate wie Audio-Nachrichten oder Selfies eine sehr persönliche Einblicktiefe erreicht werden kann.

Vorteile des Self-Reporting

Tatsächlich kann die Nutzung von Formaten wie Voicemail, Foto- und Videoaufnahmen sogar vorteilhaft sein: Neben räumlicher und zeitlicher Flexibilität für die Probanden kann die Teilnahme im gewohnten privaten Umfeld obendrein für mehr Authentizität sorgen – und insbesondere auf dem Gebiet der Ad-hoc-Research entwickelt sich in Zeiten von Social Distancing und Lockdown ein ungeahntes Potenzial in Form von erhöhter Teilnahmebereitschaft und Akzeptanz

Tipps für die Marktforschung per Messenger

Wer eine Marktforschungsstudie über WhatsApp & Co. plant, sollte ein paar Dinge beachten. Zum Beispiel muss die Aufgaben- oder Fragestellung so einfach sein, dass es keiner weiteren Erläuterungen oder Rückfragen bedarf. Bei der Struktur sind Kürze und Übersichtlichkeit – wenige nummerierte Fragen – ratsam. Und besonders wichtig: Über das Medium eine persönlich-vertrauliche Atmosphäre zu schaffen, zum Beispiel durch direkte Ansprache, damit der Proband sich wirklich einlässt.

Mehr Tipps und tiefere Einblicke rund um Marktforschung in Corona-Zeiten liefern Nicole Reinhold und Sandra Dernbach im ausführlichen Artikel in W&V – oder nehmen Sie doch einfach Kontakt mit unserem Experience-Strategy-Team auf!