Das Ende vom Like

Fritz Ehlers, unser Creative Director Campaigning, spricht auf dem Fachportal Marconomy über eine große Veränderung in der Social-Media-Welt und wie B2B-Unternehmen darauf reagieren können.
Fritz Ehlers

Erfolg lässt sich auf Facebook und Instagram bislang hervorragend anhand kleiner Herzen und emporgestreckter Daumen ablesen: Was gefällt, das wird gelikd. Ein willkommener Gradmesser für B2B-Marken, die ihre Content-Performance im Auge haben. Was aber, wenn das wegfällt? Die Plattformen planen, in Zukunft auf die Like-Anzeige zu verzichten. Der Grund: Das mangelnde Vertrauen der User*innen. Gekaufte Follower und durch Bots generierte „Gefällt-mir“-Angaben machen die Metrik unglaubwürdig.

Content wird wieder King

Um das Wegbleiben der Nutzer*innen zu verhindern, müssen Instagram und Facebook darauf reagieren. Es wird also neue Wege zur Erfolgsmessung geben. Ohne die Angabe der Like-Anzahl wird wieder vermehrt auf die Inhalte geachtet. Umso wichtiger sind bei der Content-Kreation qualitative Hochwertigkeit und ein nachhaltig verbessertes Nutzungserlebnis.

Hohes Story-Potenzial für B2B

B2B-Marken sollten sich jetzt vor allem auf den Story-Trend konzentrieren. Das vertikale bildschirmfüllende Format verspricht ein emotionaleres Markenerlebnis und mit weltweit über 500 Millionen aktiven Story-Nutzern ein großes Reichweitenpotenzial. Für Verantwortliche im B2B-Sektor lohnt es sich also zu prüfen, inwieweit sie diese neuen Darstellungsmöglichkeiten für ihre Kommunikation verwenden und die angebotenen Technologien nutzen können, insbesondere da über die “Send-Message”-Funktion die direkte Kontaktaufnahme gefördert werden kann.

Brauchen Sie hier Unterstützung? Gerne helfen wir Ihnen mit unserem Content-as-a-Service-Ansatz weiter.

Für einen weiteren Einblick, wie kreative Story-Zusatzfunktionen Unternehmen dabei helfen können, den Kundenkontakt, die Interaktionen, die Conversion und die Markenidentifikation zu fördern, schauen Sie im vollständigen Artikel vorbei.

Über Fritz Ehlers

Fritz Ehlers leitet seit August 2011 die Abteilung Art & Copy bei Cocomore. Er war vorher in führender Position unter anderem bei namhaften Netzwerkagenturen wie Publicis und McCann Erickson beschäftigt. Ein guter Kreativer ist für ihn jemand, der sich mehr für Menschen, Kultur und Technologie interessiert als für die Arbeiten seiner zahlreichen Werber-Kollegen. Vier Wörter mit denen sich Fritz beschreibt: neugierig, unverdrossen optimistisch, bärtig.