Cocomore AG aus Frankfurt gewinnt Sprachtechnologie-Projekt der EU

Technologien versprechen neue wirtschaftliche Chancen für das vielsprachige Europa

Frankfurt am Main – 19. März 2012: Die Sprachenvielfalt in Europa ist ein babylonisches Hindernis für den innereuropäischen Handel. Die Entwicklung innovativer Technologien, die Übersetzungen deutlich erleichtern oder sogar automatisieren, kann Abhilfe schaffen. Das gilt besonders im Internet, wo sich ein immer größerer Teil des internationalen Handels abspielt. Deshalb finanziert die Europäische Union die Entwicklung von Technologien und Standards, die das Internet vielsprachig machen.

Die in Frankfurt/Main ansässige Cocomore AG hat gemeinsam mit einem internationalen Konsortium die Ausschreibung eines EU-finanzierten Projekts gewonnen, das sich die Verständigung im Cyberspace über Sprachgrenzen hinweg zum Ziel setzt. Im Rahmen des Projekts werden Standards, Software und Verfahren entwickelt, die die Übersetzung von Internet-Inhalten sowohl durch menschliche als auch durch maschinelle Übersetzung unterstützen.

Zu dem Konsortium, welches das „Multilingual Web – Language Technologies“ getaufte Projekt durchführt, gehören auch das renommierte Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), Microsoft und das Trinity College Dublin. Der größte Teil der Software-Entwicklungsarbeit wird bei Cocomore in Frankfurt stattfinden, was die Technologiekompetenz der Main-Metropole unterstreicht.